Das bau-ich-mir-selbst-an.de – 15-Wochen-Programm: Dein Weg zum besten Grow – starte jetzt & werde zum Anbau-Profi!
Freu Dich auf eine Schritt-für-Schritt-Begleitung durch einen kompletten Grow. In unserem Programm bekommst Du 15 Wochen lang detaillierte Infos zu allen wichtigen Zusammenhängen, Meilensteinen und natürlich dem Stadium Deiner Pflanzen.
Wie so oft muss man auch beim Anbau von Cannabis vorweg betonen, dass es unzählige richtige Wege gibt. Unser 15-Wochen-Programm stellt eine reife Methodenauswahl dar, die, innerhalb eines privaten Raums und vom Gesetzgeber gegebenen Rahmenbedingungen, einen sehr guten Ziel-Kompromiss darstellt. Es stehen die Erfolgsquote, die Qualität inklusive Geschmack und der Ertrag im Fokus. Die Aspekte des zeitlichen und finanziellen Aufwands verlieren wir hierbei aber nicht aus dem Blick. Wir glauben, dass der Anbau eigener Cannabis-Pflanzen, nicht nur den Konsum eben dieser noch schöner macht, sondern einfach richtig Spaß machen kann.
Woche für Woche & was Du alles benötigst:
Zusätzlich zur Ausstattung, die unter „Equipment“ aufgeführt ist (Erde und Dünger verlinken wir hier noch einmal) geben wir Dir hier einen Überblick über alle Hilfsmittel während des Grows. Alle Infos warum diese Dinge notwendig sind und wann sie wie eingesetzt werden, bekommst Du in unserem 15 Wochen Programm!
Woche 0 – die Aussaat
In Woche 0 säst Du die Samen aus, bereitest Dein Equipment vor und die winzigen Pflanzen werden im Zelt zum ersten Mal mit Licht versorgt.
- Erde
- Anzuchterde
- Dünger
- Gelbkarten
- Etiketten oder Schildchen um eventuell unterschiedliche Sorten auseinander halten zu können (nicht aus Holz – das gammelt)
Woche 1 – Bonsai-Cannabis
In Woche 1 topfst Du das erste Mal um, selektierst die besten winzigen Pflänzchen und mischst zum ersten Mal Gießwasser mit pH-Korrektur und Wurzel-Dünger an.
- Haushaltseimer mit Liter-Angabe
- Lackmus-Papier oder Stäbchen
- pH-Minus ODER pH-Plus (siehe Beschreibung Woche 1)
- 5 ml Pipette
Woche 2 – Nützlinge und Pflanzenmasse
Die Pflanzen wachsen in dieser Woche sowohl in die Höhe als auch die Breite. Man sieht, dass die Nährstoffe aus der Erde und das Licht der Lampe das Wachstum gut stimulieren. Und es ziehen nützliche Bewohner ein.
- Amblyseius Californicus
- Hypoaspis miles
- Dolomitkalk (nur 80 g / 100 l Erde – wir verlinken Euch jetzt mal keinen 25 kg-Sack…)

Woche 3 – Richtig Gießen
Während Du entspannt den Pflanzen beim Wachsen zuschaust, lernst Du nach dem finalen Umtopfen richtig Gießen. Deine Schützlinge bekommen bald mächtig Hunger.
- Jetzt spätestens das Dünger-Starterset bestellen
- Gießkanne (durchsichtig und mit Skala, mit einem langen Ausguss, möglichst feinem Sprühkopf und mindestens 1 l Fassungsvermögen – die verlinkte Kanne ist noch nicht perfekt. Kommentiere gerne einen Tipp!).
- evtl. Küchenwaage zum Wiegen der Töpfe
Woche 4 – Lichtumstellung
Mit der Umstellung auf 12 Stunden Licht beginnt die Pflanze ihre Blüte einzuleiten – eine neue Phase startet, und das Wachstum nimmt rasant Fahrt auf.
- kein neues Zubehör nötig
Woche 5 – Supercropping & Luftfeuchtigkeit
Du greifst gezielt ins Wachstum ein: mit sanftem Knicken steuerst Du die Form der Pflanze – und bekommst die steigende Luftfeuchtigkeit besser in den Griff.
- Pflanzenbinder, Draht oder Pflanzenclips
- Temperatur- und Feuchte-Sensoren
- evtl. Luftentfeuchter

Woche 6 – Richtig Düngen & Überdüngung erkennen
Jetzt gibst Du Deinen Pflanzen zum ersten Mal Blütendünger – lernst aber auch, woran Du erkennst, wenn’s zu viel war.
- Dein Dünger-Starterset
- Messbecher oder Dosierspritze
Woche 7 – Supercropping Teil 2 & Spalier-Netz
Du bringst Struktur ins Zelt: mit weiteren Knicken und einem Netz lenkst Du das Höhenwachstum in die Fläche.
- Spalier- oder SCROG-Netz (Maschenweite ca. 10 cm)
- Befestigungsmaterial (und u.U. Kabelbinder, Haken o. Ä.)
- Befestigungspunkte im Zelt
Woche 8 – Entlauben & Blütenpflege
Du entfernst Schattenblätter und untere Mini-Buds, damit alle Energie in die großen Blüten fließt – und kontrollierst, ob wirklich nur weibliche Blüten da sind.
- Kleine, saubere Schere oder Du hast bereits die Trimm-Schere
- ruhige Hand
- gutes Licht zum Kontrollieren der Blüten
Woche 9 – Licht auf Maximum
Die volle Lichtleistung bringt die Blüten richtig in Schwung – Du lernst, worauf Du achten musst, damit Deine Pflanzen nicht verbrennen.
- evtl. Lux- oder PPFD-Messgerät (wenn vorhanden, kein Muss)
- Gespür für Blattfarbe & Haltung

Woche 10 – Gießen in der Hochblüte
Die Pflanzen trinken jetzt viel – aber unterschiedlich. Du entwickelst Fingerspitzengefühl für das richtige Timing und die passende Wassermenge.
- evtl. größere Gießkanne
- Zeit & Geduld – Gießen dauert jetzt länger
- gute Beobachtungsgabe
Woche 11 – Blütenboost mit PK13/14
Ein gezielter Schub mit einem Blütestimulator gibt den Buds jetzt den letzten Kick – und Du achtest auf klare Signale Deiner Pflanzen.
- Einen PK-Booster (z. B. PK13/14 oder Äquivalent aus Deinem Düngeschema)
Woche 12 – Reifegrad & Erntezeitpunkt
Du beobachtest die Trichome mit Lupe oder Mikroskop, testest Mini-Buds – und entscheidest, wann es wirklich so weit ist.
- Lupe oder Mikroskop (mind. 30-fach)
- ruhige Hand und Geduld fürs „Tasting“
Woche 13 – Ernte: Trimmen & Schneiden
Jetzt kommt der große Moment: Du erntest Deine Pflanze, trimmst sie sauber und bereitest alles fürs schonende Trocknen vor.
- 1–2 saubere Trimm-Scheren
- Haken um eventuell die ganze Pflanze auf den Kopf gedreht aufzuhängen
- Einmalhandschuhe
- flache Schalen oder Arbeitsfläche
- Trockennetz oder Du hängst die ganzen Pflanzen an Dein Netz oder die Lampe…
Woche 14 – Trocknung im Zelt
Die Ernte hängt oder liegt im Zelt und trocknet langsam – Du steuerst Temperatur, Luftfeuchte und hast Geduld.
- 2–3 Hygrometer (sind vom Grow vorhanden)
- kleiner Umluftventilator (ist vom Grow vorhanden – siehe Equipment)
- tägliche Kontrolle
Woche 15 – Curing im Glas
In Gläsern reifen die Buds zu vollem Aroma – Du kontrollierst die Luftfeuchte und gibst ihnen Zeit, ihr volles Potenzial zu entfalten.
- Weithalsgläser (mind. 500 ml, besser 1 l)
- Mini-Temperatur- und Feuchte-Sensoren für die Gläser
- ggf. Feuchtepads (Boveda o. Ä.)
- Etiketten
- und wieder Geduld
Das 15-Wochen-Programm baut logisch auf unseren Equipment-Empfehlungen auf, kann aber problemlos und weitestgehend selbsterklärend auf andere Setups übertragen und angepasst werden.
Viele der Schritte werden in der Realität zeitlich versetzt zu der Beschreibung stattfinden. Zudem sind viel Schritte anhand Deiner Beobachtung während des Grows um ein bis drei Wochen flexibel. Dies macht die hohe Zahl an Parametern beim Anbau von Pflanzen, ganz allgemein, deutlich und stellt, selbst mit einer soliden und optimierten Anleitung, beim ersten Run eine Herausforderung dar. Das bau-ich-mir-selbst-an.de – 15-Wochen-Programm: Dein Weg zum besten Grow – starte jetzt & werde zum Anbau-Profi!
Bitte beachte: wir sind für jegliche Schäden und rechtliche Konsequenzen, die im Zusammenhang mit Deinem Cannabis-Anbau stehen, nicht haftbar zu machen.
Begriffe:
Photoperiodisch
Pflanze, die auf Lichtzeiten reagiert (z. B. Umstellung auf 12/12 zur Blüte)
Automatic
Pflanze, die unabhängig vom Lichtzyklus blüht
pH-Wert
Maß für den Säuregehalt – wichtig für Nährstoffaufnahme
PK13/14
Blütebooster mit Phosphor und Kalium
Trichome
Harzdrüsen, zeigen Reifegrad an (klar/milchig/bernstein)
Curing
Nachreifung und Fermentation der Blüten im Glas
LST – Low Stress Training
Pflanzen biegen, nicht verletzen
SCROG – Screen of Green
Pflanzen mit Spalier-Netz zu einer großen Blüten-Ebene trainieren
FAQ – häufige Fragen:
Was ist, wenn meine Samen nicht keimen?
Gib ihnen bis zu 10 Tage. Danach aussortieren. Lieber zu viele Samen als zu wenige ansetzen.
Meine Pflanzen wachsen sehr unterschiedlich. Was tun?
Früh selektieren. Je homogener Deine drei Hauptpflanzen, desto einfacher wird der restliche Grow.
Soll ich lieber öfter weniger gießen oder selten viel?
Klarer Favorit: gut durchwässern, dann austrocknen lassen. Nass-Trocken-Zyklus ist das Ziel.
Wann sollte ich düngen?
Etwa 2–3 Wochen nach dem finalen Umtopfen, und nur jede zweite Gießrunde. Lieber zu wenig als zu viel.
Was mache ich bei Schimmel?
Sofort befallene Stellen entfernen, Belüftung verbessern, Luftfeuchte senken. Prävention ist hier der Schlüssel.
Wie lange sollte ich curen?
Minimum 2 Wochen. Ideal: 4–8 Wochen. Manche Buds reifen sogar 12 Wochen oder länger nach.
Wie lagere ich langfristig?
Kühl, dunkel, luftdicht. Gläser mit Hygrometer & ggf. Boveda. Nicht einfrieren, nicht in Plastikbeuteln lagern.